Hitze im Büro – was tun?

Steigt das Thermometer in den warmen Jahreszeiten plötzlich rapide an, ist die Freude bei vielen Menschen zunächst groß. Baden, Eis essen und vor allem viele Aktivitäten in der Natur stehen nun immer häufiger auf dem Programm. Sitzt man nach einem erholsamen und vor allem sonnigen Wochenende dann jedoch wieder im Büro, klingeln bei so manchem Mitarbeiter schnell die Alarmglocken. Die zuvor so angenehme Wärme wird nun zur Hitze, welche der Produktivität schnell zum Verhängnis werden kann.


Doch warum raubt uns der Sommer bei der Arbeit oft den letzten Nerv? Was können Sie als Betriebsrat tun, um für ein angenehmes Klima zu sorgen und das Arbeitsrecht somit nicht zu verletzen? Wie für so manch anderes Problem gibt es auch hier eine Reihe an Tipps, mit welchen Sie Ihren Erfolg nicht von der Jahreszeit abhängig machen müssen. 



Hitze als Endgegner der Konzentration 


Es ist kein Geheimnis, dass die Konzentration durch ein heißes Klima angegriffen wird. Sicherlich haben Sie dies auch schon am eigenen Leib zu spüren bekommen. Übelkeit und Kopfschmerzen sind neben dem Leistungsabfall die am häufigsten genannten Symptome, welche durch eine konstant hohe Temperatur verursacht werden. 


Doch wie kommt es zu diesem plötzlichen Unwohlsein? Grund dafür ist das innere Thermometer des Menschen. Dieses versucht, unabhängig von den äußeren Bedingungen, die Körpertemperatur konstant auf 37 Grad Celsius zu halten. Um dies leisten zu können, sendet unser Gehirn entsprechende Signale, die für eine Weitung der Blutgefäße sorgen. Das soll in erster Instanz Wärme nach außen abgeben, jedoch lässt dies auch unseren Blutdruck sinken. Besonders  Menschen, die ohnehin mit einem niedrigen Blutdruck zu kämpfen haben, leiden unter solchen Bedingungen.

Des Weiteren befördert unser Körper bei steigenden Temperaturen Flüssigkeit nach außen, welches uns in Form von Schweiß kühlen soll. Diese Flüssigkeit fehlt uns im Gegenzug anschließend. Eine Folge: Übelkeit. Für unsere Gesundheit stellt Hitze also auch eine potenzielle Gefahr dar. 



Wie Sie der Hitze am Arbeitsplatz entgegenwirken können


Natürlich gibt es, wie für viele alltägliche Probleme, auch für steigende Temperaturen im Büro so einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um ein gutes Klima zu schaffen. Die Effektivität dieser Lösungsansätze ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden und eventuell mehr oder weniger hilfreich. Probieren Sie daher ein paar Strategien aus und schlussfolgern Sie anschließend, mit welchem Tipp Sie einen kühlen Kopf im Sommer bewahren.



Wasser ist Ihr bester Freund! 

Jeder Mensch benötigt Wasser, um funktionieren zu können. Durch den Verlust von Flüssigkeit bei hohen Temperaturen sind Sie geradezu verpflichtet viel zu trinken, um den inneren “Tank” wieder aufzufüllen. Wird letzteres nicht oder unzureichend getan, kann sich die Wärme in Ihrem Körper stauen und sogar einen Hitzschlag verursachen. 

 

Neben der Flüssigkeit selbst werden jedoch auch Elektrolyte nach außen abgegeben, welche vor allem für die Regulierung von Nerven- und Muskelfunktion zuständig sind. Um auch diesen Bestand bei hohen Temperaturen aufzufüllen, ist es ratsam, isotonische Getränke zu sich zu nehmen. Die darin enthaltenen Mineralstoffe gehen schnell ins Blut über und verschaffen dem Körper neue Energie. 



Auf die richtige Ernährung kommt es an 

Nicht nur Wasser ist bei hohen Temperaturen unverzichtbar, auch die richtige Ernährung ist essenziell.  So ist es unratsam, besonders fettige Speisen zu sich zu nehmen, da Currywurst, Pommes frites und Co. Ihrem Körper nur noch mehr Energie entzieht. Die Verdauung kostet Ihren Körper eine Menge Kraft, welche er an anderer Stelle dringend benötigen würde. 

 

Daher eignen sich bei Wärme vor allem leicht verdauliche Speisen wie beispielsweise Salate oder Obst. Letzteres enthält zudem wertvolle Vitamine, welche Ihr Körper gerade an heißen Tagen gut gebrauchen kann. Zudem können Ihnen auch ein gekühlter Joghurt oder Quark den entscheidenden Frische-Kick verschaffen. 



Lüften ist keine Allzweckwaffe!

Der erste Instinkt bei stickiger, heißer Luft ist sicherlich die Öffnung der Fenster. Gerade gegen Mittag erweist sich dies jedoch als keine gute Idee, ist doch die Luft draußen nicht unbedingt kühler als im Inneren des Gebäudes. Sollten Sie in fortschrittlicheren Räumlichkeiten untergebracht sein und zudem über eine moderne Klimaanlage verfügen, sollte vom Stoßlüften erst recht abgesehen werden. Der praktische Helfer bei Hitze kann nämlich nur etwas bewirken, wenn die Luft innerhalb eines Raumes nicht nach draußen verschwinden kann. Dies bedeutet zudem einen unnötig hohen Energieverbrauch. Falls vorhanden, schützen auch Jalousien vor direkter Sonneneinstrahlung und der draus resultierenden Wärme. 

Wenn Sie trotzdem das Bedürfnis verspüren die Fenster zu öffnen, tun Sie dies am besten nur morgens. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne noch nicht sehr hoch und es herrschen kühlere Temperaturen als zur Mittagszeit. 

 


Kühlen ist das A und O!

Um dem ansteigenden Thermometer entgegenzuwirken, ist es außerdem wichtig, jede Möglichkeit der Erfrischung zu nutzen. Angefangen bei Ihrer Kleidung sollten Sie darauf achten, diese möglichst leicht und dünn zu halten. Auch das richtige Schuhwerk kann Wunder bewirken, bestenfalls ziehen Sie hier ein atmungsaktives Modell in Erwägung. 

 

Es gibt zudem noch weitere Möglichkeiten, welche Ihnen zu einer kurzfristigen Erfrischung verhelfen: 

 

  • Regelmäßige Benetzung von Handgelenken, Stirn und Schläfen mit kaltem Wasser

  • Kauen von Eiswürfeln 

  • Fußbäder zählen zu den etwas längerfristigen Lösungen – dafür sind sie bei dem ein oder anderen Arbeitgeber nicht gerne gesehen 



Schalten Sie möglichst viele Geräte ab!

Heutzutage ist der Betrieb einer Vielzahl von Computern, Beamern, Kopierern oder Druckern längst zum Alltag geworden. Allerdings sorgt der Dauerbetrieb dieser Geräte auch für die Produktion von Wärme. Diese staut sich hartnäckig im Gebäude und sorgt für ein schlechtes Raumklima. Falls Sie einige dieser Geräte  jedoch nur sporadisch oder gar nicht nutzen, sollten Sie diese abschalten. PCs, Monitore und Co. geben nämlich ebenfalls Wärme ab, welche zu der sowieso bestehenden, hohen Raumtemperatur im Büro dazugesellt.

 

Falls möglich, bietet sich in dieser Hinsicht zudem der Einsatz von Laptops an, da diese im Vergleich zu stationären Computern eine weniger einflussreiche Wärmequelle darstellen. 



Fazit

Wie Sie sehen, können bereits kleine Kniffe und Tricks die Arbeitsstättenverordnung wahren und zu einer gesteigerten Leistungsfähigkeit verhelfen. Besonders wichtig ist eine an das Wetter angepasste Ernährung und viel Flüssigkeit. Ist dies gegeben, haben Sie bereits für das Fundament Ihrer anhaltenden Produktivität als Arbeitnehmer im Sommer gesorgt. Ergänzend dazu können Sie sich mittels gekühlten Schläfen und Handgelenken zusätzliche Abkühlung verschaffen, die Öffnung der Fenster ist allerdings keine Lösung zum Erfolg. Wie so oft gilt auch hier: Probieren geht über studieren. Testen Sie selbst aus, mit welchen Tipps Sie trotz enormer Wärme einen kühlen Kopf bewahren und Ihren Arbeitsalltag erfolgreich bewältigen können!

 

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