Mitarbeitermotivation

Erfolgreiche Mitarbeitermotivation

Jeder Arbeitgeber wünscht sich selbstverständlich fleißige und motivierte Mitarbeiter, die jeden Tag 100 % Leistung erbringen! Aus Überzeugung zum Unternehmen, Spaß an der Arbeit und Empathie für den Chef gehen sie im besten Fall ihrer Tätigkeit nach, so die Idealvorstellung. In der Praxis funktioniert das unter Umständen nicht derart reibungslos.

Nicht jeder Mitarbeiter ist hoch motiviert und voller Tatendrang im beruflichen Alltag. Daher soll dieser Artikel, geschmückt mit hilfreichen Tipps und Tricks als Leitfaden für eine erfolgreiche Mitarbeitermotivation für Unternehmen dienen.

Folgende Fragen werden wir nachfolgend näher beleuchten: Wie lautet die Definition des Begriffs Mitarbeitermotivation eigentlich genau und weshalb ist diese so wichtig? Wie kann sie vom Management hergestellt, aufrechterhalten und vor allem auch stetig verbessert werden? Wir geben Ihnen darüber hinaus allgemeine Hinweise sowie konkrete Beispiele und Hilfestellungen, um den Ansporn Ihrer Mitarbeiter zu steigern und zu halten und das auch im Home-Office



Wie lautet die Definition von Mitarbeitermotivation?

Unter dem Begriff Mitarbeitermotivation wird das gezielte positive Beeinflussen von Mitarbeitern bzw. deren Verhalten durch das Unternehmen oder die Führungskräfte verstanden. Ziel ist es, das Verhalten oder die Leistung des Arbeitnehmers im Job durch positive Anreize zum Wohl des Unternehmens zu verbessern. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff der Motivation als eine Form der Triebfeder, die zur Entscheidung für bestimmte Handlungen führt, um spezifische Ziele zu erreichen. Knapp ausgedrückt bedeutet Mitarbeitermotivation demnach, dass der Arbeitgeber seine Mitarbeiter zielführend motiviert, sodass sich deren Verhalten langfristig vorteilhaft für das Unternehmen auswirkt. Denn nur motivierte Mitarbeiter leisten letztendlich einen positiven Beitrag zum Unternehmenserfolg. 



Warum ist Mitarbeitermotivation so wichtig?

Möchte man einer Studie glauben, die sich mit den wirtschaftlichen Aspekten der Mitarbeitermotivation beschäftigt hat, ist dieser Faktor nicht zu unterschätzen. Untersuchungen des Gallup Engagement Index zufolge, entstehen der Wirtschaft jährlich viele Milliarden Euro Schaden, weil der Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen nicht ausreichend Beachtung geschenkt wird. Durchschnittlich leisten unmotivierte Angestellte 34 % weniger Arbeitsergebnisse als motivierten Mitarbeiter. Motivierte Mitarbeiter verfolgen Ihre Aufgaben mit mehr Engagement und leisten dementsprechend mehr. Womöglich wird dieser Angestellte auch eher bereit sein, Überstunden zu machen und sich über das Mindestmaß hinaus einzubringen.

 

Dies scheint jedoch nur für 68 % der Arbeitnehmer der Fall zu sein. Im Ergebnis leisten 32 % der Angestellten nur das Mindestmaß an Energie an ihrem Arbeitsplatz. Aus diesen Ergebnissen sollten Unternehmen lernen! Wären alle oder fast alle Mitarbeiter motiviert, würde das möglicherweise auch zu einer Umsatzsteigerung für das Unternehmen führen. Die Motivation der Mitarbeiter ist in finanzieller Hinsicht einer der wichtigsten Faktoren für Unternehmen!



Wie kann Mitarbeitermotivation hergestellt und verbessert werden?

Um die Mitarbeitermotivation in der eigenen Firma zu steigern und auch beizubehalten, gibt es ganz unterschiedliche Wege und Maßnahmen. Die eine richtige Methode existiert nicht. Insbesondere ist es wichtig, die Strategien auf den Charakter des einzelnen Mitarbeiters abzustimmen. Welche Taktik, bei welchen Mitarbeitern angewendet werden kann, ist immer individuell zu betrachten

 

Extrinsische & intrinsische Mitarbeitermotivation

Die extrinsische Mitarbeitermotivation bezieht sich darauf, extrinsische d.h. äußerliche Anreize zu schaffen, die Beschäftigte im Unternehmen motivieren sollen. Das sind beispielsweise positive Belohnungen für besonders gute Leistungen z.B. in Form einer Gehaltserhöhung oder Beförderung. Extrinsische Motivation kann aber auch geschaffen werden, um Strafen zu entgehen (z.B. eine Abmahnung). Der Effekt dieser Herangehensweise ist jedoch eher kurzfristig, obwohl es auf den ersten Blick richtig und wirksam erscheint.

 

Die intrinsische Mitarbeitermotivation ist stattdessen in der inneren Haltung der Mitarbeiter zu verorten. Intrinsisch zu handeln bedeutet, etwas um der Sache selbst willen zu tun. Mitarbeiter sind folglich aus ihrem Inneren heraus motiviert und ihnen liegt etwas daran, ihre Arbeit erfolgreich zu verrichten. Gründe dafür könnten der Spaß an der Arbeit sein oder die Tatsache, dass sich der Mitarbeiter der Bedeutung seiner eigenen Tätigkeit als Teil des Ganzen bewusst ist. Die intrinsische Motivation fördert somit auch die Emotionalität zwischen Angestellten und ihrer Arbeit. Mitarbeiterbindung ist also das Schlüsselwort! Diese kann durch die richtige Kommunikation erreicht werden und hat eine langfristige Wirkung.

 

Das materielle, das psychische und das private Umfeld

Eine weitere Einteilung, die in Bezug auf die richtigen Strategien für die Motivation der Mitarbeiter vorgenommen werden kann, ist die des Umfeldes. Führungskräfte haben die Möglichkeit, in den drei Bereichen des materiellen, des psychischen und des privaten Umfeldes auf ihre Mitarbeiter Einfluss zu nehmen und sie so zu besserer Arbeit anzuspornen.

 

Das materielle Umfeld umfasst Dinge wie z.B. die Gestaltung des Arbeitsplatzes oder des Büros, sowie die Qualität und Quantität von bereitgestellten Arbeitsmitteln. Auch die formalen Umstände der Tätigkeit, wie beispielsweise die Bezahlung und die Arbeitszeiten fallen in diese Kategorie.

 

Das psychische Umfeld ist abhängig von Faktoren wie dem Führungsstil im Unternehmen, dem Arbeitsklima und der Zusammenarbeit zwischen den Kollegen. Diese Gegebenheiten sind Teil der Unternehmenskultur.

 

Das private Umfeld schließlich ist an die Dualität von Job und Freizeit und ist an den beruflichen und privaten Interessen der Mitarbeiter gekoppelt. Hier sollten sich Führungskräfte die Frage stellen, ob es den eigenen Mitarbeitern ermöglicht wird, eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu verfolgen.



Konkrete Techniken & Strategien für die Mitarbeitermotivation

Eine wunderbare Methode für die erfolgreiche Mitarbeitermotivation ist die Kommunikation. Regelmäßigkeit ist dabei das A und O! Zwei bis drei persönliche Gespräche im Jahr in Verbindung mit einem Feedback für jeden Mitarbeiter sind hier ein guter Richtwert. Ergänzt werden können diese noch durch mehrere kürzere Einzelgespräche. Das Zugehörigkeitsgefühl zum Management und Firma kann durch diese Kontinuität hergestellt und gestärkt werden – und so auch motivieren!  Achten Sie stets darauf, diese Termine wirklich persönlich zu gestalten. Mit jedem Mitarbeiter dieselbe Unterhaltung zu führen, lässt keine Individualität zu und man lernt den Einzelnen dabei nicht kennen.

 

Lob, Anerkennung und Wertschätzung spielen eine bedeutende Rolle für ein gutes Verhältnis der Führungskraft zu den Angestellten. Lob sollte natürlich nicht jeden Tag ausgesprochen werden. Leistungsbezogenheit ist der Schlüssel! Feedback ist grundsätzlich ein wichtiger Punkt – auch  wenn es das ein oder andere Mal kein Lob beinhalten sollte. Mitarbeiter sollten nicht das Gefühl haben, dass in der Reaktion des Chefs kein Unterschied zwischen guten und durchschnittlichen Leistungen besteht.

Anerkennung äußert sich im generellen Respekt gegenüber den Angestellten. Ihnen sollte vermittelt werden, dass ihr Einsatz und ihr Wissen als ein Mehrwert für die Firma registriert wird.

 

Arbeitnehmer fühlen sich gefordert und wertgeschätzt, wenn es ihnen auch möglich ist, eigenständige Entscheidungen zu fällen. Durch Autonomie und Freiheit wird die Arbeit interessanter und man erlangt Selbstbewusstsein. Zeigen Sie Ihren Angestellten, dass sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben und um ihre Kompetenz wissen. Verantwortung abgeben kann Vorteile mit sich bringen.

 

Viele Arbeitnehmer legen großen Wert auf einen guten Führungsstil. Dieser Umstand sollte nicht einfach beiseitegeschoben werden. Das richtige Angebot für ein Coaching ermöglicht es, sich und seinen Führungsstil weiterzuentwickeln und zu perfektionieren. Richtig und erfahren mit Fehlern und Misserfolgen umzugehen, ist ein Beispiel. Auch sollte man beachten, dass die Mitarbeitermotivation stets auch von der Führungsriege vorgelebt werden sollte.

 

Eine griffige Strategie sind gemeinsame Betätigungen im Kollegenkreis. Betriebsausflüge oder Restaurantbesuche sind ein Instrument, um die emotionale Bindung zum Unternehmen zu fördern. Zusammenhalt und Teamgeist werden durch regelmäßigen privaten Kontakt gefördert.

 

Die Finanzen sind selbstverständlich auch ein wichtiger Faktor. Ein angemessenes Gehalt bzw. Bezahlung ist Voraussetzung für motivierte Mitarbeiter. Zu wenig Geld ist frustrierend und man fühlt sich nicht wertgeschätzt. Zusätzlich zum regelmäßigen Gehalt können bei besonders guten Leistungen oder einem großen Projekt eventuell Boni ausgezahlt werden. Hier sollte man allerdings beachten, diese nachvollziehbar und für alle Mitarbeiter nach den gleichen Maßstäben zu gestalten.

 

Zu guter Letzt sind auch die täglichen Arbeitszeiten ein relevanter Aspekt, um die Mitarbeitermotivation zu stärken. Ist es den Angestellten nicht mehr möglich, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu praktizieren, d.h. Job und Freizeit sinnvoll und ausgeglichen unter einen Hut zu bringen, stellt sich langfristig Frust ein. Flexible Arbeitszeiten können hier nach Möglichkeit eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Maßnahmen sein.



Mitarbeitermotivation auch im Home-Office

Einige der oben genannten Tipps und Beispiele sind unter Umständen nicht optimal auf den Arbeitsalltag im Home-Office anzuwenden. Dort kann es manchmal schwieriger sein, sich zu motivieren.

 

Achten Sie stets darauf, trotz der räumlichen Entfernung gut erreichbar für Ihre Mitarbeiter zu sein. Generell sollte die Kommunikation mit technischen Mitteln für alle durchsichtig und leicht verständlich gestaltet werden. Die richtige Kommunikations-Software für einen virtuellen Arbeitsplatz kann viel bewirken! Organisatorische Prozesse und Abläufe, wie z.B. die Planungen von Meetings sollte für alle jederzeit sichtbar sein.

 

Eine charmante Vorgehensweise sind auch gemeinsame virtuelle Pausen. So können Führungskräfte und Angestellte sich gegenseitig Input geben, sich austauschen und darüber hinaus können soziale Kontakte im Arbeitsalltag gepflegt und aufrechterhalten werden. Den einzelnen Mitarbeitern sind die Kollegen im Team auf diese Weise präsenter, sodass man nicht im Home-Office vereinsamt. Diese Kontinuität unterstützt und fördert die eigene Motivation!



Fazit: Mitarbeitermotivation auf einen Blick!

Mitarbeitermotivation ist essenziell, um auch langfristig die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter sicherzustellen. Motivierte Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben schneller und effektiver, wovon Unternehmen maßgeblich profitieren. Achten Sie also darauf!

 

Die Motivation der Mitarbeiter aus dem Inneren heraus zu stärken, z.B. durch Feedbackgespräche, ist dabei beispielsweise eine Strategie, die langfristige Erfolge mit sich bringen kann. Das materielle, psychische und private Umfeld sollte in die Motivationsstrategien gleichermaßen miteinbezogen werden. Beschränken Sie sich nicht nur auf ein oder zwei Kategorien, sondern motivieren Sie vielseitig.

 

Veränderungen sollten stets bei der eigenen Person begonnen werden. Als Führungskraft ist es ebenso wichtig, motiviert und leistungsbereit voranzugehen und zu agieren. Ein Führungsstil, welches ein gutes Arbeitsklima schafft, ist die Grundvoraussetzung für motivierte Mitarbeiter! Darüber hinaus sollten Strategien und Methoden zur Mitarbeitermotivation im Home-Office keineswegs vernachlässigt werden! Auch von zu Hause aus können diese Prinzipien befolgt werden. 

 

Bedenken Sie: Erfolgreiche und nachhaltige Mitarbeitermotivation braucht immer Zeit und geschieht nicht innerhalb von wenigen Tagen. Viele der oben genannten Hinweise sind langfristige Tipps und erfordern Geduld. Wichtig ist, dass Sie die Mitarbeitermotivation als einen wichtigen Teil einer gelungenen Mitarbeiterführung und als einen großen Part der Unternehmenskultur sehen. 

 

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